PC Prima: Die digitale Spurensuche im Internet

Jeder Internetnutzer hinterlässt täglich seine digitalen Fußspuren im World Wide Web. Dabei müssen es nicht einmal offensichtliche Einträge in Sozialen Netzwerken wie Facebook sein, die auf die jeweilige Person schließen lassen. Viel häufiger werden Informationen unbewusst verbreitet und von Firmen wie Google gezielt herausgefiltert um auf das Surfverhalten zu schließen. Denn je mehr Informationen eine Person über sich preisgibt, desto besser können Rückschlüsse über Hobbys, Kaufverhalten oder private Interessen gezogen werden. Unternehmen nutzen diese Informationen oftmals zu Werbezwecken und versorgen den Internetnutzer mit Werbung, die auf die persönlichen Interessen zugeschnitten ist. Sicherlich ist es jedem schon einmal passiert, dass man sich eine bestimmte CD oder ein Buch im Internet angesehen und kurze Zeit später auf einer ganz anderen Website Anzeigen für genau dieses Produkt gesehen hat. Wer seine Spuren verwischen und sein Recht auf Privatsphäre auch im Internet wahren will, sollte ein paar wichtige Hinweise beachten:

Der einfachste Weg für Unternehmen persönliche Interessen heraus zu bekommen, ist das Überwachen der Surfgewohnheiten. Hierzu werden über den Web-Browser Cookies auf dem Computer hinterlegt und so Werbeinhalte je nach Interessensgebiet auf qualifizierten Websites eingeblendet. Jeder aktuelle Browser besitzt jedoch die Möglichkeit, das Speichern von Cookies nur auf Anfrage zuzulassen und den gesamten Cache beim Beenden des Programms automatisch zu löschen. Dadurch wird bei jedem neuen Besuch im Internet, beispielsweise auf der Website von Google, eine neue ID für die aktuelle Sitzung vergeben. Im Verlauf des Surfens gesammelte Informationen werden gelöscht, sobald der Browser geschlossen wird.

Wer seine Daten regelmäßig löscht ist zwar nicht mehr so gläsern wie bislang, doch noch lange nicht vollkommen anonym. Jeder Computer der sich mit dem Internet verbindet istüber eine IP-Adresse eindeutig zu ermitteln. Diese Adresse besteht aus einer 12-stelligen Nummer, über die der Betreiber einer Website herausfinden kann, dass der Computer mitgenau dieser IP zu einem bestimmten Zeitpunkt auf seiner Seite war. Zusätzlich erhältman über die IP-Adresse auch den Servernamen bzw. den Internet-Anbieter und sogar Informationen, mit welchem Internet-Browser der jeweilige Benutzer surft.  Zudem lässt sich tracken, von welcher Website man gerade gekommen ist. Zwar ist die Adresse zunächst anonymisiert, kann aber jederzeit über den Internetanschluss einer natürlichen Person zugeordnet werden. Nach geltendem deutschen Recht dürfen diese Daten jedoch nur nach Anordnung eines Gerichts herausgegeben werden.

Es besteht die Möglichkeit seinen PC prima zu schützen, indem man die IP-Adresse über Proxy-Server verschleiert. Durch diese Umleitung erhält der Server-Betreiber lediglich Auskunft über die IP-Adresse des Proxy-Servers, nicht aber über die Adresse des Computers. Die Rückverfolgung wird somit erschwert. Leider leidet unter steigender Verschleierung auch die Internetgeschwindigkeit. Je mehr Aufwand man betreibt und je mehr Geschwindigkeitsverlust man bereit ist zu akzeptieren, desto weniger persönliche Informationen gibt man über sich preis.

Jede Verschlüsselung und Verschleierung ist jedoch wirkungslos, sobald sich bereits Spyware unbemerkt auf dem Computer eingeschleust hat und aus dem Hintergrund sensible Daten versendet. Eine solche Überwachungssoftware muss mit Hilfe spezieller Programme gezielt entfernt werden um den Datenschutz im Internet zu gewährleisten.

Im Endeffekt ist es jedem selbst überlassen zu entscheiden, wie viele Informationen man über sich zu verbreiten bereit ist. Doch man sollte stets beachten, dass Informationen nicht nur für Werbezwecke, sondern auch für kriminelle Handlungen missbraucht werden können. Daher haben komplette Adressen und Bankverbindungen nichts auf öffentlichen oder unzulänglich geschützten Websites verloren!

Infos gibt es bei PCPrima.

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