PC Prima: Internetkriminalität, die wachsende Gefahr!

Nahezu parallel mit der allgemeinen Etablierung des Internet in den Privathaushalten überall auf der Welt, hat sich seit den 1990er Jahren auch der kriminelle Missbrauch der globalen Vernetzung verbreitet. Die Erscheinungsforen sind dabei äußerst vielfältig. Es geht von gezieltem Betrug mit Hilfe von Websites, über Hehlerei auf Online-Marktplätzen bis hin zur Urheberrechtsverletzung und dem gezielten Ausspionieren von persönlichen Daten. Die Verbreitung von bösartiger Software (Malware) ist rasant und die Entwicklung auf einem so hohen technischen Niveau, dass sie bereits als professionell organisiert bezeichnet werden kann.

Wie schnell die Verbreitung tatsächlich ist, kann anhand eines Berichts von Antivirensoftware-Entwicklern verdeutlicht werden: So hat zum Beispiel allein die Infektion mit Spyware zur Ausspähung von Bankkonten-Daten und persönlichen Kennwörtern vom ersten zum zweiten Halbjahr 2008 um 800 Prozent zugenommen. Die Programmierer von Viren und Trojanern gehen bei der Verbreitung ihrer schädlichen Software in jüngster Zeit immer raffinierter und elaborierter vor. Oftmals wissen die Opfer dieser Angriffe lange Zeit nicht einmal, dass sich in der Registry des Systems unbemerkt Überwachungssoftware eingenistet hat und gezielt Daten abgreift, die über das Internet weiter versendet werden. Immer häufiger werden solche Programme über Drive-by-Downloads auf das System eingeschleust. Versteckte Schadsoftware, die durch das „Vorbeisurfen“ an manipulierten oder präparierten Websites automatisch und unbemerkt heruntergeladen wird.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat eine Studie veröffentlicht, laut der bis Mitte 2008 fast 4 Millionen Deutsche bereits einmal Opfer von Computer- oder Internetkriminalität geworden sind. Dabei ist vor allem finanzieller Schaden durch Virenangriffe, Betrug bei Online-Auktionen oder durch Datenmissbrauch beim Online-Banking entstanden. Zwar treten Angriffe häufig überraschend und gut getarnt auf, doch gleichzeitig wird das geringe Sicherheitsbewusstsein der Computer-Anwender beklagt. 17 % verzichten auf einen zuverlässigen Virenschutz und bei nur 67 % kommt eine Firewall zum Einsatz. Dabei müssten Virenschutzprogramme und Firewall bereits vor der ersten Web-Sitzung auf dem PC installiert und perfekt eingerichtet sein um einen grundlegenden Schutz zu gewährleisten. Denn ist der eigene Rechner mit Viren infiziert, sind die Computer von Freunden und Bekannten einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Zwar ist laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das allgemeine Bewusstsein für IT-Sicherheit gestiegen und Updates des Betriebssystems werden häufiger durchgeführt, doch das Web 2.0 birgt auch neue Probleme. Die „Mitmach“-Anwendungen, allen voran in den immer populärer gewordenen Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing, stellen eine Gefahr für persönliche Daten dar. Bedenkenlos geben viele Anwender in ihren Benutzerprofilen detailliert private Informationen öffentlich preis. Für Cyberkriminelle ist es dadurch einfach, in solchen Netzwerken mögliche Opfer auszuspionieren und anschließend gezielt anzugreifen. Der Datenschutz im Internet hat noch nicht bei allen Anwendern den notwendigen Stellenwert eingenommen. Dabei sind persönliche Informationen im Netz nicht nur für praktisch jedermann offen zugänglich, einmal veröffentlicht werden sie es auch immer bleiben.

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