PCPrima warnt: Böse Antivirus-Fallen im Internet

Eine neue Masche erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit bei den Datenbanditen im Internet: Per Pop-up verleiten sie nichts ahnende Sufer, bösartige Software auf ihren Rechner zu laden und sich so Zugang zu deren privaten Daten zu verschaffen. Das Perfide: Immer häufiger tarnt sich diese Schadsoftware als Antivirus-Software, spielt also mit der Sorge des Anwenders, dass sein Computer gefährdet sein könnte. Ein falscher Hinweis auf eine angeblich unmittelbare Bedrohung lässt viele Benutzer den Kopf verlieren, und schon ist der Installieren-Knopf geklickt. Der Virus wird heruntergeladen und installiert sich in der Registry des befallenen Rechners. Dabei sind die Programme meistens clever genug, bereits installierte Antivirus-Software zu erkennen und auszuschalten.

Das Problem ist, dass die falsche Antiviren-Software häufig nur schwer von der verlässlichen Variante zu unterscheiden ist. Die Pop-up-Fenster haben eine verblüffende Ähnlichkeit mit Windows-System-Dialogen, und häufig werden die Namen vertrauenswürdiger Firmen wie Microsoft oder PCPrima verwendet, um den Benutzer zusätzlich in Sicherheit zu wägen. Das Pop-up erscheint in Form eines Alarms, der vor einer unmittelbaren Gefährdung des Rechners warnt und den Anwender zu einer Panikreaktion verleitet. Häufig bemerken die User den Schaden, den diese bösartige Software tatsächlich anrichtet, gar nicht oder viel zu spät.

Google stellte vor kurzem einen alarmierenden Aufwärtstrend bei dieser Masche fest. In einer Studie, für die Daten der letzten 13 Monate ausgewertet wurden, kamen die Sicherheitsforscher des Suchgiganten zu dem Schluss, dass mittlerweile 15 % der im Internet kursierenden Malware sich der Antivirus-Masche bedient. Google versucht, dem entgegenzuwirken, indem es Webseiten mit dubiosem Inhalt klar kenntlich für den Benutzer anzeigt. Außerdem können viele moderne Browser Google’s Flags bereits interpretieren und warnen Benutzer, bevor sie auf eine Seite surfen, die für flasche Antivirus-Software bekannt ist. Allerdings ließ sich über die letzten Monate beobachten, dass die Lebensspanne der betroffenen Webadressen stetig abnimmt, was es zusehends erschwert, aktuelle Daten über dieses Phänomen zur Verfügung zu stellen.

Um sich zuverlässig vor falscher Antiviren-Software  zu schützen, sollte man auf einen modernen Browser, der Phishing- und Malware-Webseiten erkennen kann, nicht verzichten. Zusätzlich sollte man äußerste Vorsicht bei kostenlosen Downloads und falschen Versprechen walten lassen.

Falls Anwender Zweifel haben, ob sie in letzter Zeit auf einen dieser Tricks hereingefallen sind, empfiehlt es sich, sofort aktiv zu werden. Ein kostenloser Scan, wie ihn beispielsweise PCPrima auf der Webseite anbietet, kann helfen, unerwünschte und bösartige Software zu identifizieren. Und auch wenn eine Meldung mit dem Hinweis auf die Gefährdung des Computers auftaucht, lohnt sich ein Besuch bei PCPrima: Google empfiehlt in seiner Studie, die Resultate eines Malware-Tests in jedem Fall mit Hilfe einer vertrauenswürdigen Firma überprüfen zu lassen.

Mehr Infos gibt es bei PCPrima.

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