PC Prima erklärt: So erkennen Sie Spyware!

Dass das Surf-Verhalten der Internet-Nutzer genau analysiert wird ist kein Geheimnis. Große Firmen wie Google können so gezielt auf die individuellen Interessen der Nutzer abgestimmte Inhalte anbieten und zusätzlich Werbepartnern eine zielgruppengerechte Ansprache bieten. Das ist vollkommen legitim und stört soweit auch niemanden. Anders hingegen verhält es sich mit versteckten Programmen, über die Kriminelle nicht nur den User beobachten, sondern gezielt sämtliche Anwendungen dokumentieren. Diese Spyware-Programme sind auf dem Vormarsch und darauf programmiert, Passwörter zu klauen oder andere persönliche Daten zu speichern. Da es nicht einfach ist, solche Schadsoftware zu entlarven, geben wir an dieser Stelle einige Hinweise, die auf eine mögliche Überwachung durch Dritte schließen lassen.

Oftmals macht sich ein Befall durch verschiedene Zeichen, wie der Verringerung der Leistung des PCs, bemerkbar. Wenn sich die Einstellungen des Internet-Browsers plötzlich von selbst geändert haben und die Startseite eine andere ist oder man bei der Suche im Internet ständig auf andere Websites umgeleitet wird, sollte man besser aufmerksam sein. Unbekannte Verknüpfungen bei den Lesezeichen, auf dem Desktop oder in der Symbolleiste sind ebenfalls Hinweise auf versteckt installierte Spyware-Programme.

Da die Software häufig in der Registry versteckt ist und im Hintergrund arbeitet, wird die Computerleistung, insbesondere durch Windows-Anwendungen, stark beansprucht. Programme laden langsamer, laufen nicht mehr flüssig oder scheinen ab und an gar nicht mehr zu reagieren. Viele Spyware-Programme nutzen sogenannte Keylogger wodurch die alle Eingaben über die Tastatur registriert und dokumentiert werden. Diese Informationen werden dann online an eine weitere Person gesendet. Daher ist es sehr verdächtig, wenn sich der PC selbständig mit dem Internet verbindet oder sogar die Firewall meldet, dass eine unbekannte Software auf das Internet zugreifen will. Die Überwachungssoftware ist so programmiert, dass die Daten in regelmäßigen Abständen automatisch versendet werden oder der Eindringling die Informationen von Außen nach Belieben abrufen kann.

Einige Spyware-Programme sind jedoch nicht auf der Suche nach Konto-Daten, sondern wollen den User mit Werbung zum Abschließen irgendwelcher Abos verleiten. Ungewöhnlich häufige Werbeeinblendungen, selbst wenn man gar nicht im Internet surft, sind ein weiterer Hinweis auf eine Infektion des Systems. Zusätzlich werden auf Websites plötzlich Pop-Up Fenster eingeblendet, die gar nichts mit dem Seiteninhalt zu tun haben – oftmals von zwielichtigen Erotikdiensten oder dubiosen Glücksspielanbietern.

Der Spyware vorzubeugen ist häufig gar nicht so einfach, da sich die Programmierer immer neue Wege ausdenken sich auf dem PC einzuschleusen. Doch da die bösartige Software möglichst viele Opfer sucht und somit standarisierte Einstellungen des Betriebssystems nutzt, können schon kleine Veränderungen helfen. So sollte man Standardpfade direkt bei der Installation des Betriebssystems ändern und anstelle des gemein läufigen Pfad C: einen anderen wählen oder aber weitere Software nicht unter dem Standard-Ordner „Programme“ sondern in einem selbst erstellten Ordner installieren. Auf diese Weise hat man einen direkten Überblick darüber, ob sich Überwachungssoftware auf dem eigenen Computer eingenistet hat.

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