Auf dem Weg zum Web 3.0?

Web 2.0 und Social Media haben die Entwicklung des Internets in den vergangenen Jahren geprägt. Der Wandel zum Mitmach-Netz ist längst vollzogen und jeden Tag partizipieren mehr Nutzer und tragen in irgendeiner Form zum großen Ganzen bei. Sei es durch Videos auf Plattformen wie YouTube, Profile in Sozialen Netzwerken oder Artikel in Blogs und Wikis. Wenn man bedenkt, dass mehr als 500 Millionen Nutzer allein bei Facebook registriert sind, wird das rapide Wachstum dieser Entwicklung deutlich. Und allen voran stellt sich die Frage, was als nächstes kommen wird. Gibt es bald so etwas wie das Web 3.0, das neben der aktuellen Sozialen Ebene das Internet noch weiter mit unserem Alltag verknüpft?

Wenn man Zukunftsprognosen anstellt, kommen einem oft die naiven Vorstellungen des Jahres 2000 in den Sinn, die sich die Menschen in den 1950er Jahren ausdachten. Fliegende Autos, Roboter die im Haushalt helfen und Telefonieren mit Bild. Zumindest einige Sachen entsprechen heute der Wahrheit. Als in den letzten Jahren Touchscreens populär wurden, war auch dem Letzten bewusst, dass die Zukunft längst Gegenwart ist.

Das Surfen im Internet wird unseren Alltag noch mehr bestimmen. Ob das Bloggen den Informationsaustausch individueller Personen weiter fördert oder von einer anderen Form der Meinungsverbreitung abgelöst wird, bleibt abzuwarten. Sicher wird die Bedienung des Netzes benutzerfreundlich und intuitiv gestaltet werden. An den Spielkonsolen sieht man bereits, dass man noch interaktiver agieren kann, als lediglich über eine textbasierte Oberfläche. Die Optimierung des Internets könnte darauf ausgelegt sein, dass die Bedienung direkt mittels elektrischer Impulse aus dem Gehirn funktioniert. Entsprechende Software Studien gibt es im medizinischen Bereich bereits. All das klingt zwar noch sehr nach Science-Fiction, doch genau dieses Genre hat uns bereits in der Vergangenheit Elemente unserer aktuellen Gegenwart vor Augen geführt.

Wie schnell der technische Fortschritt ist und wie sehr sich die Computerleistung innerhalb kürzester Zeit vervielfacht hat wird deutlich, wenn man bedenkt, dass ein durchschnittliches Handy (kein Smartphone) über mehr Rechenleistung verfügt, als die erste Mondrakete. Heute können wir hochauflösende Satellitenbilder in Sekundenschnelle via Google Maps mobil auf unserem Telefon abrufen und uns per GPS anzeigen lassen, wo wir uns gerade befinden.

Doch es gibt auch Schattenseiten. Experten befürchten schon längst, dass die Kriege der Zukunft auf virtuellen Schlachtfeldern geführt werden. Hacker, die in sensible Systeme eindringen, können dort erheblichen Schaden anrichten, wichtige Informationen stehlen oder sogar ganze Industrieanlagen kontrollieren und fernsteuern. Das Gefährliche ist, dass es mit keinem direkten Gegner mehr zu tun hat und man sich vor Angriffen von allen Seiten schützen muss.

Es bleibt spannend zu sehen, wohin der Weg führen wird. Unsere Generation wird sicher noch einen gewaltigen Entwicklungssprung erleben, der uns wieder einen Schritt weiter katapultieren wird. Wer weiß, vielleicht werden wir ja wirklich bald in fliegenden Autos umherschwirren, wie man es sich in den 50ern bereits ausmalte…

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