Ein Blick in die Zukunft

Wie wird das Internet in ein, zwei oder sogar vier Jahren aussehen? Welchen Einfluss werden Soziale Netzwerke auf die tägliche Kommunikation haben und wird der Fortschritt weiter so rasant voran schreiten? Zukunftsvisionen gibt es viele. Es müssen jedoch nicht direkt fliegende Autos und Roboterhelfer sein. Auch wenn das Jahr 2015 noch weit weg zu sein scheint, bis dahin wird sich im Bereich der Internetkommunikation einiges tun und wir sind schon längst auf dem Weg Veränderungen zu schaffen. Bedenkt man nur die wachsende Bedeutung von mobilen Internetzugängen, Datenaustausch und Datenspeicherung mit Hilfe von Cloud Computing oder den bereits angesprochenen Bereich Social Media, so wird deutlich, dass man dort erst noch am Anfang steht.

Man kann nicht nur über den heimischen PC prima eine Verbindung zum World Wide Web aufbauen. Im Jahr 2010 waren weltweit etwa 14 Millionen Menschen ausschließlich mit mobilen Geräten im Netz unterwegs. Innerhalb von 5 Jahren wird die Zahl jedoch auf über 780 Millionen anwachsen. Einen ähnlich starken Anstieg werden die Smartphones verbuchen, die mit Hilfe einer guten Internetgeschwindigkeit mittlerweile als schnellste und einfachste Möglichkeit zum Surfen im Internet dienen. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl dieser mobilen Geräte von aktuell etwa 500 Millionen in den nächsten fünf Jahren verfünffachen wird. Die Zukunft scheint also längt keine weite Ferne, sondern eher Gegenwart zu sein.

Auch wenn die Nutzerzahlen der Sozialen Netzwerke nicht mehr so rapide ansteigen wie in den letzten Jahren, so sind sie längst von einer Stagnation entfernt. Facebook kratzt längst an der 700 Millionen Mitglieder Marke und steht kurz vor dem Gang an die Börse. Im Moment verbringen die Nutzer im Durchschnitt 16% ihrer Zeit in diesen Netzwerken und so sehr wie sich StudiVZ, Twitter und Co mittlerweile im täglichen Gebrauch etabliert haben ist davon auszugehen, dass die Nutzung von solchen Netzwerken in Zukunft elementarer Bestandteil des Lebens sein wird.

Leider, oder vielleicht auch zum Glück, gibt es noch keine Prognose über die Verbreitung von Viren oder Trojanern in der Zukunft. Aber da mobile Geräte deutlich an Land gewinnen und den Desktop PC mehr und mehr verdrängen, werden auch Viren gezielt Angriffe auf solche Systeme ausüben. Der Cyberkrieg wird immer da geführt, wo man mit Hilfe von Malware oder anderer bösartiger Software viel Schaden anrichten und noch mehr persönliche Daten stehlen kann.

Auch wenn wir uns bereits mitten im Aufbruch befinden bleibt es spannend zu sehen, ob der Markt zwischen den Riesen Google und Facebook aufgeteilt wird, oder ob kleine und besonders innovative Unternehmen die Chance haben, mit ihrer Software oder ihren Dienstleistung das Internet weiter zu gestalten. Für den Nutzer wird es in Zukunft wahrscheinlich vor allem schnell, intuitiv und benutzerfreundlich, so dass neue Zielgruppen wie Senioren den Schritt ins Netz wagen.

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