Riskante Updates

Mit einem Update sollen eigentlich Daten auf dem Computer auf den neuesten Stand gebracht werden. In der Regel werden Kompatibilitätsprobleme behoben oder aber Sicherheitslücken geschlossen, um so das Eindringen von unerwünschten Viren oder Trojanern zu verhindern. Auf einem durchschnittlichen PC sind zahlreiche, unterschiedliche Programme installiert und daher werden auch in regelmäßigen Abständen Updates durchgeführt. Da viele Computer mit dem Internet verbunden sind und auf Grund der hohen Internetgeschwindigkeit auch größere Datentransfers keine Probleme darstellen, werden nahezu unbeobachtet sämtliche Update-Meldungen akzeptiert. Leider haben sich Kriminelle genau diese blinde Angewohnheit zunutze gemacht und versuchen über fingierte Updates bösartige Software, häufig Spyware, auf dem PC zu installieren. Beim Surfen im Internet wird der Nutzer über Pop-up Fenster auf infizierten Websites informiert, dass eine neue Version seines Videoplayers oder eines anderen Programmes vorliegt. Beim Klick auf diese Fenster installiert sich in Wirklichkeit Malware, über die der Computer gezielt ausspioniert werden kann.

Dieser Trick ist recht hinterhältig, da kaum eine Software zur Virenbekämpfung darauf reagiert. Der Nutzer willigt schließlich aktiv dem kostenlosen Download und der Installation  der Überwachungssoftware, im Glauben es sei ein wichtiges Update, zu. Eigentlich soll die automatische Erinnerung an Updates ein Service sein, der die Arbeit am PC benutzerfreundlich gestaltet. Doch die Bequemlichkeit kann leider auch zu folgenschweren Fehlern und Sicherheitsrisiken führen. Statt des Schutz des PCs läd man Besucher von Außen förmlich ein, sich auf dem heimischen Computer umzusehen und zu bedienen. Hat man irgendwann gemerkt, was man sich da ins Haus geholt hat, ist es oftmals sehr schwierig, den Datenmüll wieder zu beseitigen. Selbst wenn man die Ordner mit den Programm-Files löscht, sind wichtige Informationen häufig noch in der Registry vorhanden, so dass sich das Programm beim Neustart des Computers wieder installiert.

Zahlreiche Computernutzer sind bereits auf solche Tricks hereingefallen. Wie groß dabei der wirtschaftliche Schaden war, bleibt im Verborgenen. Oftmals wissen die Opfer gar nichts von den Risiken. Sie wollten eigentlich nur den PC beschleunigen und haben Programme installiert, auf die sie im Internet aufmerksam gemacht wurden. Dass es sich dabei um gezielte Angriffe auf das System handelte, ist vielen bis heute nicht bekannt. Die Medien setzen zwar immer mehr auf Prävention und Aufklärung, doch beschränken sich diese Aktionen größtenteils auf global verbreitete Viren oder Trojaner. Dass die Gefahr jedoch auch in anderen Bereichen liegt, wissen die wenigsten. Auf den Seiten von PCPrima.de werden regelmäßig Beiträge zu diesen Themen publiziert. Hier wird der Internetnutzer über die vielfältigen Möglichkeiten aber auch Gefahren des Internet informiert. Jeder Besucher, der Wert auf Datenschutz im Internet und sicheres Surfen legt, ist hier gut aufgehoben. Ein regelmäßiger Besuch lohnt sich, denn so schnell wie die globale Vernetzung wächst auch die Bedrohung durch unerwünschte Eindringlinge und Programme.

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