Hacker nehmen Bundeseinrichtungen ins Visier

Täglich werden Neuigkeiten über gezielte Angriffe von Hackern verbreitet. Derzeit dominiert eine Hacker-Gruppe aus Deutschland die Medien. Ihrer Aussage nach, haben die jungen Leute über mehrere Monate hinweg mit Überwachungssoftware den internen Datenverkehr der Bundespolizei, des Zolls und des BKA ausspioniert und gespeichert. Mit Hilfe von Trojanern, die verdeckt die befallenen Computer nach Informationen durchsuchten, hatten sich die Kriminellen Zugang zu vertraulichen Datenbanken verschafft. Die Bundespolizei erstatte nach Aufspüren der Malware und dem Bekanntwerden des Angriffs bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Anzeige gegen Unbekannt. Im Zuge der Ermittlungen wurden bereits Tatverdächtige festgenommen. Die Hackergruppe reagierte daraufhin mit der Veröffentlichung brisanter Informationen. Ein Datenarchiv mit dem per Spyware illegal gewonnenen Dateien steht im Internet zum kostenlosen Download bereit. Sofern die Polizei die Ermittlungen nicht einstellt, droht man mit der Veröffentlichung des Passworts um das Archiv öffnen zu können.

Die Gefahr, dass vertrauliche Informationen zur Terrorismus-Abwehr und Strafverfolgung an die Öffentlichkeit gelangen, ist sehr groß. Sämtliche Server zur Observation Schwerkrimineller oder Terrorverdächtiger wurden zeitweise abgeschaltet. Auf der einen Seite haben sich die Hacker zwar mit bösartiger Software Zugang zu den Servern verschafft, auf der anderen Seite waren diese geradezu schlampig gegen Angriffe geschützt. Eigentlich müsste man davon ausgehen, dass bei einer Behörde der Datenschutz im Internet absolute Priorität hat und man alle technischen Möglichkeiten ausschöpft, um die Informationen zu schützen. Die Software zum Schutz vor Viren oder anderen Bedrohungen war jedoch für eine solche Sicherheitsstufe nicht ausreichend. Den Hackern wurde es daher viel zu leicht gemacht, vertrauliche Informationen aus dem internen Kommunikationsverkehr abzuzweigen. Jeder private Nutzer wird dazu angehalten, seinen Computer einer Leistungsoptimierung zu unterziehen und für den richtigen Schutz persönlicher Daten zu sorgen. Erst vor kurzem hat die Bundesregierung eine große Aufklärungskampagne über die Gefahren im Internet gestartet. Umso tragischer ist es, dass gerade Einrichtungen von Bundesbehörden ins Fadenkreuz der Hackergruppen geraten sind.

Mit dem entsprechenden Know-how und der Leistung des PCs ist es für interessierte und engagierte Jugendliche heutzutage eine Leichtigkeit, korrupte Dateien auf fremde Computer zu übertragen und sich so Zugang zu vertraulichen Informationen zu verschaffen. Für Computernutzer heisst es daher, die Augen besonders offen zu halten, die Schnelligkeit des PCs zu beobachten und sein System mit Antivirensoftware und Firewall möglichst gegen Angriffe abzuschirmen. Zusätzlich sollte man genau auf Viren und Trojaner in Emails achten, die einem zum Besuch unbekannter und oftmals manipulierter Websites einladen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Archiv mit vertraulichen Daten lediglich ein Bluff der Hacker ist und man die virtuelle Bombe nicht platzen lässt. Andernfalls ist die Sicherheit des Landes stark gefährdet wenn solche Informationen über die gezielte Beobachtung strafrechtlich relevanter Personen in die Öffentlichkeit gelangen. Leider soll das Datenarchiv als Absicherung vor Strafverfolgung fungieren, sodass die Bundesrepublik auf diese Weise von kriminellen Personen schlichtweg erpresst wird.

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