Top Innovationen

pcprima.deHeute wurde in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA) eröffnet und die Branche rechnet mit einem Besucherrekord. Nach der Finanzkrise sind die Deutschen wieder bereit, mehr in Unterhaltungselektronik zu investieren. Die Messe hat inoffiziell einen eigenen olympischen Gedanken eingeführt. Anstatt „Höher, Schneller, Weiter“ heisst es auf der IFA „Kleiner, Schneller, Besser“. Die Computerleistung der Elektrokleingeräte macht es möglich, dass selbst Fotoapparate heute nahezu an die Leistung des PCs im deutschen Durchschnittshaushalt herankommen. Mit einem Blick auf die Vorjahresmesse wird deutlich, dass sämtliche Geräte einer deutlichen Leistungsoptimierung unterzogen wurden und mit top Innovationen aufwarten. Schwer im Kommen sind Anbindungen an das Internet und multimediale Verknüpfungen zwischen einzelnen Geräten. So lassen sich von einer zentralen Einheit, zum Beispiel dem Fernsehgerät, andere Geräte wie eine Hifi-Anlage ansteuern. Diese Möglichkeiten gibt es zwar schon seit ein paar Jahren, doch das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass alles intuitiv und benutzerfreundlich gestaltet ist. Überflüssige Dateien und Befehle in der Menüführung wurden entfernt, so dass man sich ohne langes Studieren der Bedienungsanleitung direkt dem technischen Fortschritt hingeben kann.

Auch das Surfen im Internet über das TV-Gerät wird immer problemloser möglich. Das Fernsehgerät ist längst ein guter PC Ersatz geworden, solange man nur ins Netz möchte. Spezielle Software und Eingabemedien machen es aber auch möglich, dass Dokumente verfasst oder neue Nachrichten über soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook gesendet werden können. Einige Anbieter bauen bereits darauf, dass das TV-Signal in Zukunft komplett über das Netz an den Fernseher gesendet wird. Dazu muss jedoch die Internetgeschwindigkeit entsprechend hoch sein. Ein Anschluss per Wlan ist daher nicht ratsam, da es dadurch immer wieder zu Schwankungen oder kurzen Unterbrechungen kommen kann.

Experten sagen neben der Verbreitung von 3D-Inhalten, sowohl für TV als auch für den PC, auch eine Revolution in der Bedienungsweise der Geräte voraus. Touchscreens oder kinetische Bedienung über Gesten werden über kurz oder lang die klassische Fernbedienung ersetzen. Somit hat der technische Fortschritt auch etwas Gutes: Endlich eine Sache weniger, die man in der Sofaritze verlieren kann.

Aber auch die Gefahr durch die Verknüpfung von TV und Internet ist auf der IFA ein Thema. Vor allem der Datenschutz im Internet hatte vor wenigen Monaten Sony Negativschlagzeilen in der Öffentlichkeit gebracht. Dort wurden zentrale Server gehackt und riesige Mengen Daten und Kreditkarteninformationen gestohlen. Alle Anbieter weisen auf besonderen Schutz vor Angriffe von Außen hin, wobei man vom heimischen PC bereits weiß, dass Viren und Trojaner immer einen Weg finden. Selbst Mobiltelefone sind längst ins Visier der Hacker gelangt und auch vernetzte TV-Geräte werden in naher Zukunft folgen. Man kann nur hoffen, dass die Programmierung entsprechender Abwehrprogramme ebenfalls vorangetrieben wird. Wobei ein Virenscanner für das Fernsehgerät noch reichlich ungewöhnlich klingt. Irgendwann wird aber auch ein so etwas notwendig sein, um sich gegen Malware zu schützen.

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