Computer im Krankenhaus

PCPrima.de Krankenhaus tekIn Krankenhäusern sind Viren keine Seltenheit. Die Krankheitserreger finden sich auf allen Stationen, doch leider immer häufiger auch auf den Computern des Krankenhauspersonals. Die Datenbankpflege läuft immer häufiger durch die interne Vernetzung der Computer ab. Wer sich jedoch beim Surfen im Internet mit bösartiger Software oder einem Trojaner infiziert, läuft Gefahr, auch die Rechner der Kollegen zu befallen. Wie im wahren Leben geht die Ansteckungsgefahr zunächst nur von einer Person aus, verbreitet sich dann aber oftmals sehr rasant. Dabei ist gerade Krankenhaustechnik sehr anfällig und kleinste Unstimmigkeiten können verheerende Folgen haben. Egal ob Schnittstellen zur Medizintechnik oder Pflege sensibler Patientendaten – Krankenhäuser brauchen spezielle IT-Abteilungen, die auf die individuellen Anforderungen der Branche abgestimmt sind.

Vorbei die Zeiten, in denen langsame Computer, oftmals mit besonders augenfreundlichen Monitoren mit grüner Bildschirmfarbe, die Krankenhausschreibtische dominierten. Die Leistung des Computers muss heutzutage stimmen, denn man muss sich auf das System verlassen können wenn es um kurzfristige Abfragen geht. Wenn ein Notfall eingeliefert wird, muss die Krankenakte möglichst sofort verfügbar sein. Das kann nur durch eine Leistungsoptimierung des Systems gewährleistet werden. Überflüssige Dateien, die im schlimmsten Fall zu falschen Diagnosen führen können, müssen umgehend entfernt werden. Die Anforderung an die IT ist sehr hoch. Das Krankenhaus hat einen 24 Stunden Betrieb und bereits bei kleinsten Störungen im Netz müssen die Experten eingreifen.

Zahlreiche wichtige und zum Teil lebenserhaltende Maschinen werden bereits zentral über vernetzte Systeme kontrolliert. Daher ist es umso wichtiger, dass die Infrastruktur eines Krankenhauses nahezu autark ist und sowohl vor Einflüssen von Außen, wie auch technischen Problemen weitestgehend abgeschirmt sind. Notstromaggregate gehören selbstverständlich längst zur Standardausstattung eines jeden Krankenhauses, doch auch der Not-IT‘ler wird in naher Zukunft seinen festen Platz haben. Befunde aus Ultraschallgeräten oder Computertomographen werden automatisch an krankenhauseigene Server übertragen und lassen sich von dort in die Krankenakte der Patienten integrieren. Das ist nicht nur besonders benutzerfreundlich, sondern auch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe für besonders geschultes Personal an der Schnittstelle zwischen Medizin, Krankenhausmanagement und IT.

Schon kleine Registrierungsfehler können in diesem Umfeld eine große Wirkung haben. Daher ist es wichtig, dass Leistung des PCs stimmt und sich das System immer in einem einwandfreien Zustand befindet. Nicht auszudenken, wenn über Spyware vertrauliche Informationen an Dritte gelangen würden. Die Server müssen mit spezieller Antivirensoftware geschützt werden, so dass ein Eindringen möglichst lang und effektiv verhindert werden kann. Noch scheinen Krankenhäuser eine Ausnahmeposition in der Hackerszene einzunehmen. Oft geraten öffentliche Einrichtungen ins Visier der Cyberkriminellen, doch Krankenhäuser stellen bislang noch immer eine moralische Hürde dar. Es bleibt zu hoffen, dass es wenigstens einen Ort gibt, an dem noch immer die ärztliche Schweigepflicht herrscht und diese auch trotz digitaler Möglichkeiten weiterhin gewahrt wird.

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Eine Antwort zu Computer im Krankenhaus

  1. Eike schreibt:

    Hallo in Safari sieht dein Blog irgendwie komisch aus.

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